RSO - Miteinander leben und lernen

Realschule Osterath

miteinander leben und lernen

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Aktivitäten/AG

 

An der Realschule Osterath haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an verschiedenen Aktivitäten und Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen. Dabei wird versucht alle möglichen Interessensbereiche abzudecken. Im folgenden stellen sich alle Bereiche einmal kurz vor:

 

Bläserklasse

Bläserklasse

Seit dem Schuljahr 2018/2019 gibt es an der Realschule Osterath eine Bläserklasse. Dabei haben die Kinder der 5. Klasse die Möglichkeit ein Instrument zu erlernen.

 

 

 

 

Bläserklasse
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Busbegleiter

Busbegleiter

Das Projekt „Busbegleiter und Fahrzeugbegleiter“ , welches bereits seit dem Schuljahr 2001/2002 existiert, ist angegliedert an den in Klasse 5 durchgeführten Ausbildungstag in der so genannten „Busschule“ (hier wird im Klassenverband in Klasse 5 bereits das Verhalten an Haltestellen und im Fahrzeug geübt. Sie werden von einer Pädagogign der Rheinbahn und für verkehreserziehunge geschulten Polizeibeamten geschult.)

Alle weiterführenden Meerbuscher Schulen arbeiten bei diesem Projekt zusammen und jede Schule wählt in jedem Schuljahr aus dem jeweiligen 8. Jahrgang ihre künftigen Busbegleiter aus.

Die Ausbildung zum Bus-/Fahrzeugbegleiter findet an zwei Schultagen auf dem Betriebshof im und am Bus durch die Polizei, die Rheinbahn und externe Deeskalationstrainer statt.  Nach der Teilnahme am Kurs sind die Schüler/innen ausgebildet, in Teams den Schulweg und den Ablauf ihrer Schulfahrt zu beobachten, schlichten Streitigkeiten, sorgen für eine friedliche Atmosphäre in Bus und Bahn und stehen ihren Mitschülern als Ansprechpartner zur Verfügung.  Sie lernen, ihr soziales Umfeld sicher, friedlich und gewaltfrei zu gestalten,  und Zivilcourage zu zeigen. Neben einmal monatlich stattfindenden Gesprächen mit dem Kontaktlehrer der Schule ( bei uns Fr. Gathen& Fr v Vietinghoff- Zaya) erhalten die Schüler/innen einmal jährlich ein Auffrischungstraining. 

Cambridge

Cambridge

Cambridge-Zertifikat „PET“

Seit dem Schuljahr 2009/2010 wird an unserer Schule Vorbereitungskurs für das international anerkannte Cambridge Sprachdiplom „PET“ (Niveau B1, Klasse 9) angeboten.

In dieser AG wird die Gruppe von maximal 18 Schülern kostenlos auf das Sprachdiplom vorbereitet.

Was ist das Zertifikat „PET“ überhaupt?
Die Abkürzung „PET“ steht für „Preliminary English Test“.
„PET“ entspricht dem zweiten Level der Cambridge-Zertifikate und wird dem gemeinsamen europäischen Niveau B1 zugeordnet.

Wie werden die Schüler auf das Sprachdiplom vorbereitet?
In der AG bereiten sich die Schüler gezielt auf die verschiedenen Prüfungsinhalte vor. Dabei werden Materialien verwendet, die wie die Prüfungsaufgaben aufgebaut sind. Außerdem wird den Schülern von der Schule ein Vorbereitungsbuch mit CD-ROM zur Verfügung gestellt, mit dem in der AG und zuhause gearbeitet wird.
Neben dem Vertiefen des schriftlichen Englisch, wird vor allem die Mündlichkeit der Sprache Englisch trainiert, da diese im „normalen“ Unterricht mit 30 zu unterrichtenden Schülern leider oft zu kurz kommt. Dabei werden auf verschiedenste Art und Weise Gesprächssituationen wirklichkeitsnah simuliert.

Wie ist die Prüfung aufgebaut?
Jede Prüfung besteht aus drei Teilen:

a. Schriftlich
1. Teil: Leseverstehen und Schriftlicher Ausdruck (90 Minuten)
2. Teil: Hörverstehen (30 Minuten)

b. Mündlich
3. Teil: Mündlicher Ausdruck (10-12 Minuten)

Wann und wo findet die Prüfung statt?
Es gibt festgelegte Prüfungstermine, die meist am Ende des laufenden Schuljahres (ca. Juni) stattfinden. Hierzu fahren die Schüler an die Volkshochschule Düsseldorf, in der die Prüfungen von qualifizierten Mitarbeitern des „Cambridge Sprachdiploms“ durchgeführt werden.

Ist die Prüfung kostenpflichtig?
Die Vorbereitung auf die Prüfung in der AG ist kostenlos. Für die Prüfung wird jedoch von der „University of Cambridge“ eine einmalige Prüfungsgebühr erhoben.

Wann ist der Cambride-Vorbereitungskurs das Richtige für mich? – Dann,…

  • wenn du die Note „gut“ im Zeugnis der Klasse 8 hattest (bei Rücksprache mit mir kann in Ausnahmefällen auch die Note „befriedigend“ reichen).
  • wenn du Freude an der Sprache Englisch hast und du deine Kenntnisse aus dem Schulunterricht vertiefen möchtest!
  • wenn du deine Sprachkenntnisse nicht nur auf dem Zeugnis, sondern auch durch das weltweit einheitliche Diplom beweisen möchtest!
  • wenn du ein international anerkanntes Diplom erlangen möchtest, das eine wichtige Zusatzqualifikation in späteren Bewerbungen sein kann!
  • wenn du wertvolle persönliche Erfahrungen sammeln möchtest, indem du die Prüfung ablegst!

Interessenten können sich gerne jederzeit an mich, Herrn Lehmann, wenden.

Die RSO - Schulsanitäter - ein großer Beitrag zu Gesundheit

Die RSO - Schulsanitäter - ein großer Beitrag zu Gesundheit

Im Ergänzungsunterricht Biologie in Klassenstufe 9 haben die Schülerrinnen und Schüler die Möglichkeit, einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und sich anschließend in einer Fortbildung zum Schulsanitäter ausbilden zu lassen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der Johanniter Unfall-Hilfe. Im laufenden Schuljahr und im anschließenden zehnten Schuljahr verrichten die Schülerinnen und Schüler dann ihren Schulsanitätsdienst. Sie stehen täglich jeder Schülerin und jedem Schüler während des Vormittags zur Verfügung und helfen bei kleinen oder größeren Zwischenfällen. Ebenso begleiten sie die Sportveranstaltungen der RSO und stehen bei Bedarf auch für Klassenausflüge bereit.

Digitales Fotografieren und Filmen

In der FOTO und FILM-AG erlernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit dem digitalen Fotoapparat und der digitalen Filmkamera. Im Rahmen des Ergänzungsunterrichts Kunst in Klassenstufe 9 treffen sich interessierte Jugendliche wöchentlich zum gemeinsamen Fotografieren und Filmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der digitalen Nachbearbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm.
Schulaktivitäten wie die Sportturniere oder der Schüleraustausch werden von Mitgliedern der Foto- und Film-AG begleitet.

Themen des Unterrichts sind unter anderem:

  • Kameratechnik und Aufnahme
  • Fotos am PC nachbearbeiten
  • Erstellung einer Dia-Show
  • Produktion eines Kurzfilms

Garten AG

Garten AG

Jeden Donnerstag trifft sich die Garten-AG nach der vierten Stunde, um gemeinsam eine Stunde an der frischen Luft zu arbeiten. Das ist für die Kinder eine willkommene Abwechslung im Schulalltag. Neugierig und begeistert nehmen zurzeit Schüler bis Klasse 7 den Schulgarten der RSO in Besitz und ganz nebenbei werden wichtige Fähigkeiten wie Ausdauer, Geduld und Verantwortungsgefühl trainiert.

In der Garten-AG erhalten die Schüler die Möglichkeit, einheimische Zier- und Nutzpflanzen kennenzulernen. Auch der richtige Umgang mit Gartenwerkzeugen wird eingeübt. Je nachdem welche Jahreszeit ist, werden die Hochbeete im Schulgarten bearbeitet, gestaltet und gepflegt. Dabei erfahren die Schüler, wie Pflanzen leben und wachsen, was sie zum Gedeihen brauchen und warum sie so nützlich für uns sind. Bei der Naturbeobachtung lernen sie außerdem Insekten und andere Tiere im Garten aber auch am Schulteich kennen. 

Wer an der Garten-AG teilnehmen möchte, kann sich bei Frau Jütte melden. Schüler aller Jahrgangsstufen sind herzlich willkommen.

 

Garten AG
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Mofa AG

Mofa AG

In der MOFA-AG werden Schülerinnen und Schüler auf den Erwerb der Prüfbescheinigung für das MOFA 25 vorbereitet. Dazu gehören fahrpraktische Übungen und das Training für die theoretische Prüfung, die von einem Prüfer des TÜV abgenommen wird.
Sie findet wöchentlich statt und dauert etwa vier Monate. Die RSO verfügt über fünf Mofas.

Die praktische Prüfung findet bei einer Prüfungsfahrt auf dem Schulgelände der Realschule Osterath statt.
Die theoretische Prüfung wird abschließend vom TÜV Rheinland durchgeführt.

Inhalte des theoretischen Unterrichts sind verkehrs-, verhaltens- und gefahrentechnische Themen wie beispielsweise:

  • Das Mofa muss in Ordnung sein
  • Gut geschützt und topfit fahren
  • Einordnen und Abbiegen
  • Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer
  • Verantwortung als Mofafahrer

Partnerschaft zwischen dem Caritashaus Hildegundis von Meer und der RSO

Partnerschaft zwischen dem Caritashaus Hildegundis von Meer und der RSO

Kontakte zwischen dem Haus Hildegundis von Meer und der Realschule Osterath gibt es seit der Gründung dieser Einrichtung. Bewohner haben u. a. an Projekttagen, als Zeitzeugen am Geschichts- und Deutschunterricht und an einer Entlassfeier der 10. Klassen teilgenommen.

Ende 1997 ist der Kontakt neu belebt worden und hat sich bis heute kontinuierlich weiterentwickelt.

Die Projekte Schüler/innen musizieren im Altenheim (mindestens 2- bis 3-mal im Jahr)  und Schüler/innen stellen im Altenheim ihre Haustiere vor werden wegen personeller Veränderungen nicht mehr durchgeführt. 

 

Aktuelles Projekt: 

Schüler/innen leisten Senioren am Donnerstagnachmittag Gesellschaft

Das jüngste Projekt, das seit Mai 2004 läuft, entspringt einer Anfrage des Hauses Hildegundis,ob einige Schüler alle 14 Tage an Spaziergängen teilnehmen und dabei mithelfen möchten.

Infolge des großen Interesses beschränkte sich die Rekrutierung von Freiwilligen auf Klassen der Jahrgänge (8) 9 und 10.

Inzwischen hat sich dieses Projekt in zweifacher Hinsicht entwickelt bzw. verändert. Die Spazierfahrten sind durch regelmäßige Spielenachmittage abgelöst worden. „Mensch ärgere dich nicht“, „Rummikup“, Memory-Spiele oder der Umbau eines Wackelturms stehen auf dem Programm.

Im Rahmen des Ergänzungsunterrichts der 9. Klasse können Schüler/innen dieses Projekt wählen. Zu diesen „Stammkräften“ gesellen sich Schüler/innen aus den Klassen 8-10, die sich freiwillig bzw. ehrenamtlich jeden Donnerstag von 15 bis 16.30 Uhr im Wohnbereich 5 einfinden. 

Drei Erwachsene - ehrenamtliche Kräfte - unterstützen die Schüler/innen und die verantwortliche Lehrerin.

Die Schüler/innen bauen zu den Senioren eine Beziehung auf, indem sie „ihre“ Person auf dem Zimmer oder von dem Aufenthaltsbereich abholen, sich mit ihnen unterhalten und austauschen. Sie erleben Geburtstage oder jahreszeitliche Feste und lernen altersbedingte Verhaltensweisen und Krankheiten kennen und mit ihnen umzugehen. Außerdem werden sie immer wieder damit konfrontiert, dass Senioren sterben.

   

Nachwort

Ausdruck der engen Zusammenarbeit beider Partner ist u. a. die stetige Bereitschaft des Hauses Hildegundis, Schülern im Politikunterricht Berufsbilder vorzustellen und Praktikumsstellen anzubieten. Außerdem erfolgen Einladungen zum Oster- und Martinsbasar oder zu anderen besonderen Anlässen. 

Im Jahr 2017 wurde das 20-jährige Jubiläum dieser Partnerschaft in einer Festveranstaltung und durch ein Konzert mit einem bekannten Drehorgelkünstler angemessen gefeiert und gewürdigt.

 

 

Rap Ag

Rap Ag

Die Rap / Hip Hop AG beschäftigt sich mit einer der wichtigsten Jugendkulturen überhaupt, nicht nur theoretisch sondern vor allem praktisch. Keine Sorge, hier wird nicht getanzt. Zumindest nicht beabsichtigt.

Schwerpunkt der AG ist die Produktion von Beats und kompletten Songs mit einfachsten Mitteln wie Smartphone oder Tablet und das Schreiben und Erstellen von deutschsprachigen Raptexten. Die Auseinandersetzung mit dem Medium Musik erfolgt hier vor allem performativ und fördert neben sprachlichen und musikalischen vor Allem auch die kreativen Kompetenzen der SuS. In naher Zukunft wird auch das Thema Recording in Angriff genommen.

Sport-Extra-Unterricht

Sport-Extra-Unterricht

Lernen braucht Bewegung - individuelle Förderung über zusätzlichen Sportunterricht


Der Sport-Extra-Unterricht an der RSO ist ein Zusatzangebot zum regulären Sportunterricht für Schüler der 5. Und 6. Klasse. Er bietet Ihnen die Chance, über eine psychomotorischen Förderung (insbesondere Wahrnehmungsschulung) in ihrer Entwicklung Fortschritte zu machen. Ein gut funktionierendes Bewegungs- und Wahrnehmungssystem ist wichtig um Lerninhalte aufzunehmen, zu verstehen und umzusetzen.
Individuelle Erfahrungen, Leistungsmöglichkeiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, Interessen und Neigungen der einzelnen Schüler werden beachtet, sie können den Unterricht mitgestalten, haben Freiraum für eigene Planungen und bekommen spielerische Bewegungsangebote. Selbstwertgefühl und Selbstbild, die sich vorwiegend über Bewegung und Wahrnehmung entwickeln, werden unterstützt und gefördert. Über Bewegung werden außerdem das soziale Handeln und die Kommunikation gefördert.
Der Sport-Extra-Unterricht verfolgt folgende Ziele:

  • Ausgleich von Bewegungsmängeln, Verbesserung physischer Grundlagen
  • eine Verbesserung der Feinmotorik über die Grobmotorik
  • Raumerfahrung in verschiedenen Ebenen (z. B. als Voraussetzung für mathematisches Begreifen)
  • Wahrnehmung des eigenen Körpers mit allen Sinnen
  • Konzentrations-und Aufmerksamkeitsschulung
  • Erlernen von eigenverantwortlichem und folgerichtigem Handeln
  • Erhöhung des Selbstbewusstseins
  • Entwicklung sozialen Verhaltens/kooperativen Handelns in der Gruppe
  • gelassener Umgang mit Frustration und Misserfolg
  • Transfer auf Klassen- und Alltagssituationen

Der Unterricht findet einmal wöchentlich  statt. Die Teilnahme ist freiwillig, nach der Anmeldungen jedoch verbindlich. Die Auswahl der Kinder erfolgt im Anschluss an einen Sichtungstag, an dem alle Fünftklässler eine Sporttestung absolvieren - in Absprache mit dem Klassenlehrer/der Klassenlehrerin und dem Sportlehrer/der Sportlehrerin.

Sporthelferinnen und Sporthelfer an der RSO

Sporthelferinnen und Sporthelfer an der RSO

Mitte November wurden an der RSO 21 Schülerinnen und Schüler zu Sporthelfern ausgebildet. Unter der Leitung von Herrn Zucher nahmen 20 Freiwillige der Klassenstufen 8 bis 10 an der 40 Schulstunden umfassende Ausbildung in einer „Kompaktwoche“ teil.

Ziel der Ausbildung ist es, interessierte Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich im außerunterrichtlichen Schulsport der RSO zu engagieren. Das Spektrum reicht von helfenden, unterstützenden Tätigkeiten über die Mitgestaltung von Angeboten bis hin zu klar eingegrenzten Leitungsfunktionen bei der Planung und Durchführung von Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten an unserer  Schule und in Sportvereinen. Die Betonung liegt auf dem Begriff Helfer/in. Gesamtplanung und Verantwortung liegen selbstverständlich in den Händen der der Schulleitung bzw. der Sportlehrer.
In einer bunten Mischung aus Theorie und Praxis bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des Sports mit Kindern und Jugendlichen, in biologische und physiologische Grundlagen des Sporttreibens (einschließlich Sicherheit im Sport und Verhalten bei Sportunfällen) sowie in Struktur und Aufgaben des Sports in Schule und Verein.

Die folgenden Bereiche wurden in der Ausbildung behandelt und von allen Schülerinnen und Schülern mit „Feuereifer“ durchgeführt:

  • das Erfinden, Erproben und Verändern „Kleiner Spiele“
  • Schulung des Auftretens vor einer Gruppe
  • das Ausprobieren und Vergleichen von Turnierformen
  • Sinn und Unsinn des Aufwärmens
  • Gefahren in der Sporthalle
  • Umgang mit Konflikten
  • Kooperation Schule – Verein

Der Höhepunkt des Kompaktseminars war sicherlich die Entwicklung, Organisation und Durchführung eines Abenteuer-Parcours. Dieser wurde abschließend mit einer 6. Klasse durchgeführt. Hierbei zeigte sich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr neu gelerntes Wissen gut anwenden konnten und mit Motivation und Spaß bei der Sache waren.

Daher verstärken die Teilnehmer zukünftig das Team der im Vorjahr ausgebildeten Sporthelfer und werden in folgenden Bereichen an unserer Schule eingesetzt:

  • Unterstützung bei den Bundesjugendspielen
  • Organisation von Pausensport
  • Mitarbeit in Sport-Arbeitsgemeinschaften (z.B. Sportförder-AG)
  • Mitbetreuung von Schulmannschaften (Fußball, Schwimmen, usw.)
  • Organisation und Durchführung von Klassenfesten und Spielnachmittagen
  • Hilfe bei Planung und Durchführung von schulinternen Sportturnieren mit Schiedsrichtertätigkeiten
  • Unterstützung beim „Tag der offenen Tür“

Am Ende der Ausbildung erhalten die Schülerinnen und Schüler neben einem T-Shirt, was sie als Sporthelferin bzw. -helfer kenntlich macht,  ein Sporthelferzeugnis (als Anlage zum Schulzeugnis) sowie eine Bescheinigung vom Landessportbund. Sie entspricht dem Gruppenhelferschein I und ermöglicht den Schülersporthelfern auch einen Einsatz im Verein als Gruppenhelfer. Sollten zusätzlich die Gruppenhelferlehrgänge II und III absolviert werden, können die Lerneinheiten auf einen möglicherweise folgenden Übungsleiterlehrgang angerechnet werden.

Die nächste Ausbildung wird aller Voraussicht nach am Ende dieses Schuljahres durchgeführt werden und richtet sich insbesondere an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 und 8. Interessierte melden sich bitte bei ihrem Sportlehrer oder bei Herrn Zucher.

Parcours

Parcours

Sporthelfer erklären den Sechstklässlern den Parcours
„Wackelbank“

„Wackelbank“

Gleichgewichtsschulung auf der „Wackelbank“
Klettern und Rutschen

Klettern und Rutschen

Sporthelfer beaufsichtigen das Klettern und Rutschen
Schwebebalken

Schwebebalken

Werfen und Fangen auf dem Schwebebalken

Streitschlichter

Streitschlichter
1. Worum geht es?

Streit und Konflikte gehören zu unserem Schulalltag, in der Pause, im Unterricht oder auf dem Schulhof. Das ist ganz normal. Wichtig ist aber zu wissen, wie man richtig mit Konflikten umgeht. Die meisten Konflikte enden so, dass einer der Beteiligten als Verlierer und der andere als Sieger hervorgeht. Und mindestens einer der Beteiligten ist mit dem Ergebnis höchst unzufrieden, wütend oder traurig. Oft ist bei Konflikten auch Gewalt im Spiel.
Hinzu kommt, dass den Lehrern meistens erst „zwischen Tür und Angel“ von den Schülerstreitigkeiten erzählt wird, sie müssen schnell und unter Zeitdruck darauf reagieren, weil der Unterricht gleich beginnt und haben wenig Zeit, den beiden Parteien ausreichend zuzuhören. Hierbei werden nur manchmal zufriedenstellende Lösungen erreicht, höchstens ein Waffenstillstand auf Zeit, wobei der Konflikt unterschwellig oder offen weitergehen kann.
Deshalb gibt es seit einigen Jahren das Konzept der Streitschlichtung, bei dem die Schüler selbst die Konfliktlösung in die Hand nehmen und im günstigsten Fall alle als Sieger hervorgehen! 

2. Wie funktioniert Streitschlichtung?

Streitschlichtung lehnt sich an das Modell der „Mediation“ an, welches bereits in der Justiz oder in der Arbeitswelt erfolgreich angewendet wird. In unserer Schule bedeutet dies, dass eine Gruppe älterer Schüler und Schülerinnen aus der 8, 9. und 10. Klasse Zweier-Teams bilden, welche Streitigkeiten in den unteren Klassen, also der Jahrgangsstufe 5 und 6 schlichten.Diese Schlichter führen mit den Betroffenen ein sogenanntes Schlichtungsgespräch, bei dem sie als neutrale Dritte ohne das Mitwissen der Lehrer agieren können.
Ziel ist am Ende ein Schlichtungsvertrag, den alle unterschreiben und ein friedliches Miteinander, bei dem alle sich wieder in die Augen sehen können. In jeder Pause sitzen jeweils zwei Schlichter als Team in unserem Streitschlichtungsraum. Wenn nun Schüler aus den unteren Klassen einen Streit haben, kommen sie selbst zu dem Raum oder werden von den Lehrern dorthin geschickt.
Nun beginnt ein Schlichtungsgespräch mit einem formalisierten Ablauf, das vier Phasen umfasst:
1.    Einleitung
2.    Klärung
3.    Lösung
4.    Vereinbarung
Das Gespräch läuft nach bestimmten Regeln ab, die im Schlichtungsraum vorab erklärt werden und auch auf großen Plakaten sichtbar sind:
Keine Handgreiflichkeiten!
Ausreden lassen!
Keine Beschimpfungen!
In diesem Gespräch haben beide Parteien ausreichend Gelegenheit, ihre Standpunkte klar zu machen, ihre Hintergründe und Motive zu erforschen, sich in den anderen hinein zu versetzen und Handlungsalternativen zu überlegen. Am Ende werden Lösungen vereinbart, die möglichst eine echte Wiedergutmachung bedeuten, nicht nur ein Händeschütteln. Die Schlichter treffen sich nach ein bis zwei Wochen noch einmal mit den Streitenden, um zu überprüfen, ob beide sich an die Vereinbarungen gehalten haben! 

3. Wie werden Streitschlichter ausgebildet?

Die Ausbildung zum Streitschlichter läuft an unserer Schule als freiwilligr AG, oder im Wahlpflicht-Bereich der Klasse 9 und wird begleitet von Fr. Gathen.

Bis Mitte November haben die Schüler und Schülerinnen einen Intensiv- Kurs, in welchem sie die vier Schritte des Schlichtungsgesprächs erlernen, durch Rollenspiele, Gesprächs- und Simulationsübungen, Reflexions- und Theoriephasen ihre Kompetenzen als Schlichter entdecken und erweitern. Zudem werden sie in Gesprächsführungs-Techniken geschult, wie Aktivem Zuhören, Einfühlung in sich und den anderen, Ich-Botschaften vermitteln, sich adäquat ausdrücken, über sich selbst und sein Konfliktverhalten nachdenken, sich angemessen durchsetzen usw. All dies sind Fähigkeiten, die sie nicht nur für eine erfolgreiche Schlichtung brauchen, sondern die auch für ihr persönliches Leben oder später am Arbeitsplatz nützlich sein werden. Deshalb erhalten die Schlichter eine spezielle Streitschlichter-Urkunde, die sie in ihre Bewerbungsmappe legen können.
Im Dezemaber, nach einem zusätzlichen Projekttag,  beginnen die Teams zu schlichten, während sie noch weiter im Kurs begleitet und supervisiert werden. In der Klasse 10 schlichten die Teams dann selbstständig, während die neu ausgebildeten dann zum Ende des Jahres dazustossen. In allen unteren Klassen wird regelmäßig Werbung gemacht, zur Streitschlichtung zu kommen. Zudem haben wir einen Pausendienst eingerichtet, bei dem Schlichter-Teams auf dem Schulhof herumgehen und Streithähne direkt ansprechen können.

Teutolab Chemie - eine Idee, die verbindet

Teutolab Chemie - eine Idee, die verbindet

Das  teutolab Chemie wurde im Jahre 2000 als erstes Experimentier-und  Mitmachlabor Deutschlands innerhalb der Fakultät Chemie der Universität Bielefeld (Teutoburger Wald) gegründet (daher der Name!).

Ziel des teutolabs ist es, schon die ganz jungen Schülerinnen und Schüler für die Naturwissenschaften (hier insbesondere die Chemie) zu begeistern.

Im  teutolab Chemie lernen Schüler anders, durch eigene Experimente, alltagsnah und mit Spaß an der Sache. Grundlegende chemische Prinzipien werden buchstäblich spielend erkannt, und sogar kleine Kunstwerke kann man danach mit nach Hause nehmen.

Seit  2002 gibt es das teutolab-Netzwerk, durch das Grundschüler an immer mehr Standorten Chemie-Experimente nach dem teutolab-Konzept durchführen können.

Die Städt. Realschule Osterath ist am 19.1.2012 eine Kooperation mit dem  teutolab-Chemie der Universität Bielefeld eingegangen.

Über zwei Netzwerk-Schulen ist die Idee seit 2006 auch ins Ausland vorgedrungen, so z.B. nach Großbritannien (St Helen und St Katharine, Abingdon), Frankreich (Lycée Domonique Villars, Gap) und Spanien (Instituto de Educatión Secundaria de Palamós und Ruiz Gimenéz, Palamós). Damit reiht sich die RSO in ein Netzwerk ein, das international ist.

Während an der Universität Studentinnen und Studenten der Fakultät Chemie die Betreuung der kleinen Forscher übernehmen, bilden an den Netzwerkschulen Schülerinnen und Schüler der  Jahrgangsstufen 10-13 die tragende Säule des Projektes. Sie sind es, die an einem teutolab-Experimentiernachmittag in die Rolle des Lehrers schlüpfen und die kleinen Forscher zum selbständigen naturwissenschaftlichen Arbeiten motivieren und anleiten.

Diese Schüler/innen gewinnen durch ihre Mitarbeit im teutolab -Chemie und den Rollenwechsel „vom Schüler zum Lehrer“ wertvolle Erfahrungen im sozial-pädagogischen Bereich und erleben selber die Chemie völlig neu.

Unser „teutolab“ - Chemie

Zu Beginn des Schuljahres werden die künftigen teutolab-Assistenten auf ihren Einsatz vorbereitet. Dabei geht es um

die Experimente (die nach den Originalvorschriften des teutolab-Chemie der Universität Bielefeld durchgeführt werden) und deren fachwissenschaftliche Hintergründe

die methodische Umsetzung und

die Vor-und Nachbereitung des Experimentiernachmittages.

Nach diesem „Training“ finden zwei Experimentalnachmittage mit Fünftklässlern unserer Schule statt. Hierbei haben die teutolab-Assistenten die Möglichkeit, ihr pädagogisches Talent erstmalig unter Beweis zu stellen. Im Anschluss daran werden die teutolab-Experimentiernachmittage  mit Dritt-und Viertklässlern der eingeladenen Meerbuscher Grundschulen durchgeführt.

Der Besuch des teutolabs der Uni Bielefeld, dem Ort, an dem das teutolab Chemie seinen Ursprung hat, bildet den „krönenden“ Abschluss des Projektes.

Nach erfolgreicher Teilnahme am Projekt erhalten die Zehntklässler ein Zertifikat.

Ablauf  eines  teutolab-Experimentiernachmittages an der RSO

Das teutolab-Team, bestehend aus 6 teutolab-Assistenten und den beiden Chemiekolleginnen, trifft sich um 14.00 Uhr zur Vorbereitung des teutolabs im Chemieraum.

Die drei 3 Labore (Zauber-, Duft-und Säurelabor) werden  in 2 Fachräumen eingerichtet.

Die Grundschüler(innen) treffen um 15.00 Uhr ein. Nach einer kurzen Einführung durch die Chemiekolleginnen nehmen die teutolab-Assistenten die Viertklässler in ihre Obhut.

Die Grundschulklasse wird in 3 Gruppen aufgeteilt, die jeweils von 2 Zehntklässlern betreut werden. Die kleinen Forscher werden mit einer Schutzkleidung ausgestattet und durchlaufen dann im Rotationsprinzip (unter der Regie der Zehntklässler) die drei Labore:

Im „Duftlabor“  geht es darum, die für Zitrusfrüchte typischen Aromen in den Früchten aufzuspüren und sie näher zu untersuchen.

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Im „Säurelabor“ lernen die Kinder die „chemische Zunge“ kennen und führen viele bunte Versuche durch.

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Im „Zauberlabor“ schließlich werden Batterien aus Zitronen gebaut, Marmorplatten mit Zitronensaft strapaziert und Unsichtbares sichtbar gemacht.

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Forschen macht hungrig und durstig, deshalb wird nach 2 Laboren kurze Pause  im Biologieraum eingelegt. Hier wird ein Pausensnack angeboten.

Gegen 17.30Uhr endet der Experimentiernachmittag für die Grundschüler.

Die im letzten Schuljahr durchgeführten Veranstaltungen haben gezeigt, dass die Grundschulkinder auch am Nachmittag mit großer Begeisterung und  Neugier bei der Sache sind, wenn es darum geht, kleine Naturphänomene durch eigenes Experimentieren zu erforschen.

Auch im kommenden  Schuljahr bieten wir wieder Experimentiernachmittage zu Naturstoffen an. Alle Meerbuscher Grundschulen sind eingeladen, einen Nachmittag im teutolab der Städt. Realschule Osterath zu verbringen.

Hinweise zur Organisation

  • Zur Terminabsprache können Sie Fr. Hesse-Degheili per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.

  • Es soll jeweils eine geschlossene vierte Klasse angemeldet werden, begleitet durch den Klassenlehrer oder einen Fachlehrer.

  • In den Nachmittag ist eine Pausenzeit integriert, in der die Schüler Getränke und einen kleinen Snack erhalten

  • Jeder Schüler darf einige Ergebnisse der Experimente mit nach Hause nehmen, zudem erhält der Klassenlehrer eine Foto-CD des Experimentiernachmittages.

  • Der Bustransfer ist kostenlos.

  • Für den Experimentiernachmittag sammeln Sie bitte einen Unkostenbeitrag
    von 2,50€ pro Schüler ein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Städtische Realschule Osterath
Görresstr. 6
D-40670 Meerbusch

Telefon: 02159 / 67 97 0
Telefax: 02159 / 67 97 19
E-Mail: rso@meerbusch.de

Öffungszeiten des Sekretariats:
montags bis donnertags von 8:00-14:30 Uhr
freitags von 8:00-13:00 Uhr